Mittwoch, 27. Januar 2010

Sepien auf schwarzem Risotto und Rosenkohlblättern

Ein feiner Anblick, der aber etwas Arbeit bereitet. Es geht um die Rosenkohlblätter, die in dieser Ausführung einer zeitaufwendige Vorbereitung bedürfen. Es lohnt sich...



Für 2 Pers.:
150 gr. Venere Risotto
400 gr. kleine Sepien
2 Schalotten
1/8 ltr. Weißwein
gehobelter Parmesan
1 Knoblauchzehe
500 gr. Rosenkohl
Butter
30 ml süße Sahne
Muskat
Pfeffer, Salz

Schalotten und Knoblauch schälen, fein würfeln und in etwas Butter mit der Chili glasig anschwitzen. Den ungewaschenen Venere-Reis dazugeben, mit Weißwein ablöschen. Immer wieder mit der Gemüsebrühe begießen und langsam einkochen lassen (16-20 min.). Zum Schluss den Käse unterheben und mit dem Rest der Butter verfeinern.

Rosenkohl putzen und die äußeren Blätter entfernen. Den Stielansatz großzügig abschneiden und die Röschen in einzelne Blätter abpflücken. Macht einiges an Arbeit, nimmt dem Kohl aber die Schwere.
Blätter in kochendes Wasser geben und 1-2 min. blanchieren, abgießen und eiskalt abschrecken.

Butter in einem Topf erhitzen, Sahne zufügen und aufkochen. Mit wenig Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken. Die Rosenkohlblätter hinzufügen und unter Rühren aufkochen. Aus dem deftigen Kohl wird eine leichte und leckere Beilage.

Die perfekteste und gleichzeitig unkomplizierteste Art kleine Sepien zuzubereiten ist Folgende: Sepien putzen, restliche Häutchen entfernen, etwas salzen und pfeffern und ein Schuss Zitrone zufügen. Wasser erhitzen und wenn Risotto und Rosenkohl gar ist, die Sepien maximal ½ min. blanchieren, fertig.

Zugabe Literaturtipp: Isabel Allende: "Porträt in Sepia", Rezension hier

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