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Sonntag, 4. Dezember 2011

Apfel-Zwetschgen-Auflauf mit Haselnusskruste

Für 4 Personen:
3 große Äpfel
20 Zwetschgen (einige Stunden in Zwetschgenschnaps eingelegt)
80 g Butter
120 g gehackte Haselnüsse
1 TL fein geschälte Orangenschale (einige Tage in Grand Marnier eingelegt)
2 EL brauner Rohrzucker

Wahrlich ein königlicher Nachtisch. Gesehen beim WDR in der durchaus lieblich gestalteten Kochsendung „Von und zu lecker“, zubereitet von Öne Freifrau von der Lancken.

Eine ofenfeste Form mit Butter ausstreichen. Die Äpfel schälen und dünn hobeln. Etwa die Hälfte der Apfelscheiben in die Form legen.

Die halbierten Zwetschgen darauf schichten. Mit der geschälten Orangenschale bestreuen und die verbliebenen Apfelscheiben auf die Zwetschgen legen. Die gehackten Haselnüsse, 60 g weiche Butter und den Zucker verrühren. Das Obst damit gleichmäßig bedecken.

Im vorgeheizten Ofen bei 120°C 2 Stunden backen lassen. Die Kruste sollte nicht zu stark gebräunt werden.

Mittwoch, 3. August 2011

Panna Cotta mit Brombeer-Fruchtpüree


Für 4 Personen:
3 Blätter Gelatine
1 Vanilleschote
400 ml Schlagsahne
90 g Zucker
100 g Mascarpone
1/2 TL fein abgeriebene Orangenschale (unbehandelt)
350 g Brombeeren
1/2 TL Speisestärke

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Das Mark der Vanilleschote auskratzen. Vanilleschote, Mark, Sahne und 30 g Zucker in einem Topf aufkochen, durch ein Sieb gießen. Gelatine ausdrücken und in der heißen Flüssigkeit auflösen. 30 Minuten abkühlen lassen.
Mascarpone und Orangenschale verrühren und zügig mit der Vanillesahne vermischen. Die Masse in 4 Förmchen mit ca. 150 ml Inhalt füllen und abgedeckt mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen.

Für die Brombeeren werden 300 g mit 4 TL alter Balsamico, 3 TL braunem Rohrzucker und 3 TL guten Ahornsirup (mindestens A) zu einem Fruchtpüree verkocht. Anschließend auskühlen lassen. Zum Servieren das Fruchtpüree auf das Panna Cotta geben und mit den restlichen frischen Brombeeren servieren.

Sonntag, 17. Juli 2011

Brombeerparfait mit Brombeerfruchtspiegel


Für 8-10 Portionen (Rest kommt in den Tiefkühler):
300-400 g Brombeeren
100 g Pistazien
30 g Puderzucker
4 Eigelbe
1 Ei
Mark von 1 Vanilleschote
400 g Sahne
150 g Blätterteig (tiefgekühlt)


Es war mal wieder Besuch angesagt, der wie versprochen eine Vorspeise (Weintrauben-Ziegenkäse-Tarte) mitbrachte. Auf Gästewunsch gab es Pulpo, gefolgt von einem mitternächtlichen Nachtisch, bei dem es plötzlich stille wurde, keiner mehr redete... Das erfreute uns!

Und hier steht, wie es geht:

Brombeeren werden mit 4 TL altem Balsamico, 3 TL braunem Rohrzucker und 3 TL guten Ahornsirup (mindestens A) zu einem Fruchtpüree verkochen. Anschließend auskühlen lassen.

Die Pistazien grob hacken, in einer Pfanne ohne Fett erhitzen, mit 15 g Puderzucker bestäuben und leicht karamellisieren lassen.

Die Eigelbe, das Ei, den restlichen Puderzucker und das Vanillemark über einem heißen Wasserbad dickschaumig aufschlagen. Vom Wasserbad nehmen und so lange weiter schlagen, bis die Masse wieder kalt ist. Die Sahne cremig aufschlagen und mit den karamellisierten Pistazien unter die Eimasse ziehen.

100-150 g vom Brombeerfruchtpüree unterheben.

Eine 1,2-Liter-Terrinenform mit Klarsichtfolie auslegen, die Parfaitmasse hineinfüllen und im Tiefkühlgerät mindestens 5 Stunden durchfrieren lassen.

Backofen auf 220 °C vorheizen. Den Blätterteig dünn ausrollen. Zwischen zwei Bogen Backpapier auf ein Backblech legen und mit einem zweiten Blech beschweren, damit er nicht aufgeht. Im Ofen in etwa 20 Minuten backen. In Rauten schneiden, dicht mit 2 EL Puderzucker bestäuben und unter dem Grill karamellisieren.

Achtung: Unter dem Grill karamellisieren bedeutet höchste Anspannung, denn leicht gerät das Backpapier oder Grillgut in Flammen. Wir wissen wovon wir berichten! Also eher die mittlere Schiene nehmen.

Das Parfait stürzen und in Scheiben schneiden. Daneben kommt das restliche Fruchtpüree.

Man kann den Rest wunderbar in der Tiefkühle lagern, was nicht von langer Dauer sein wird.

Samstag, 21. Mai 2011

Erdbeer-Biskuitrolle

Erdbeer-Biskuitrolle
Zutaten für ca. 12 Portionen:
3 Eier
Salz
150 g Zucker, plus Zucker für das Tuch
1 TL abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)
100 g Mehl
20 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
600 g Erdbeeren
500 ml Schlagsahne
2 Pk. Vanillezucker
2 Pk. Sahnesteif

Sie&Er können sich fortwährend suhlen in den Erdbeeren. Aus dem eigenen Garten frühmorgens geerntet schmecken sie am Besten. Erdbeer-Biskuit am Nachmittag, Erdbeeren-Avocadosalat als Vorspeise, marinierte Erdbeeren als Nachtisch... Und Es räkelt sich im Sonnenglanz...

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Eiweiß mit 1 Prise Salz und 3 EL kaltem Wasser steif schlagen. 120 gr. Zucker nach und nach unter Schlagen einrieseln lassen und 3 Min. weiter schlagen. Zitronenschale und Eigelb kurz auf langsamer Stufe unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver darauf sieben und unterheben.

Teig auf das Blech streichen. Im vor geheizten Ofen bei 210 Grad auf der 2. Schiene von unten 8 Min. backen. Sofort auf ein dünn mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Das Papier mit etwas kaltem Wasser bepinseln und abziehen. Teigplatte mit Hilfe des gezuckerten Tuches aufrollen, abkühlen lassen.

400 gr. Erdbeeren waschen, putzen und in dünne Spalten schneiden. Sahne, Vanillezucker, restlichen Zucker und Sahnesteif steif schlagen. Biskuit auseinander rollen, 2/3 der Sahne auf die Platte streichen, dicht an dicht mit den Erdbeerspalten belegen, leicht in die Sahne drücken.

Erneut mit Hilfe des Tuches aufrollen, mit übriger Sahne bestreichen. Restliche Erdbeeren putzen und halbieren. Mit den Erdbeeren garnieren.

Freitag, 4. Februar 2011

Rezept: Honigparfait mit Kiwi

Honigparfait mit Kiwi

Für 6-8 Personen
100 g Pistazien
70 g Puderzucker
4 Eigelb
1 Ei
100 g Lavendelhonig
Mark von 1 Vanilleschote
400 g Sahne
150 g Blätterteig (tiefgekühlt)
etwas Mehl
1 EL getrocknete Lavendelblüten
6-8 Kiwi
je 1/2 kleine Honig- und Kantaloupemelone
1 Spritzer Zitronensaft

Die Pistazien grob hacken, in einer Pfanne ohne Fett erhitzen, mit 3o g Puderzucker bestäuben und leicht karamellisieren lassen.

Das Eigelb, das Ei, den Lavendelhonig und das Vanillemark über einem heißen Wasserbad dickschaumig aufschlagen. Vom Wasserbad nehmen und so lange weiter schlagen, bis die
Masse wieder kalt ist. Die Sahne cremig aufschlagen und mit den karamellisierten Pistazien unter die Eimasse ziehen.

Eine 1,2-Liter-Terrinenform mit Klarsichtfolie auslegen, die Parfaitmasse hineinfüllen und im Tiefkühlgerät mindestens 5 Stunden durchfrieren lassen.

Variante mit Mandelmus
Backofen auf 220 °C vorheizen. Den Blätterteig dünn ausrollen. Zwischen zwei Bogen Backpapier auf ein Backblech legen und mit einem zweiten Blech beschweren, damit er nicht aufgeht. Im Ofen in etwa 20 Minuten backen. In Rauten schneiden, dicht mit 2 EL Puderzucker bestäuben und unter dem Grill karamellisieren. Sofort mit Lavendelblüten bestreuen.

Achtung: Unter dem Grill karamellisieren bedeutet höchste Anspannung, denn leicht gerät das Backpapier oder Grillgut in Flammen. Wir wissen wovon wir berichten! Also eher die mittlere Schiene nehmen.

Aus dem Kiwifruchtfleisch Kugeln ausstechen. Mit übrigem Puderzucker und Zitronensaft marinieren. Das Parfait stürzen und in Scheiben schneiden.

Mit Lavendelblätterteig und Kiwi auf Tellern anrichten.

Natürlich kann man bei diesem wunderbaren Dessert die Früchte nach eigenem Geschmack variieren und das Beste daran: Man kann es immer wieder einfrieren. Zu Zweit lässt sich lange daran essen.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Apfel-Zimt-Walnuss-Kuchen

"Wo Tau, wie angehaucht, das Gras umhüllt
und man den Herbst als Ahnung in sich fühlt.
.."

Meine Liebste gibt die Jahreszeiten vor... Sommer ade... oh je...

Apfel-Zimt-Walnuss-Kuchen

180 g Butter, weich
120 g Zucker
3 Eier
180 g Mehl
½ Pck. Backpulver
1 EL Zimt
100 g Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln, gehackt oder gemahlen
3 große Äpfel
Puderzucker
Zitronensaft

Die Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eier nacheinander unterrühren. Mehl mit Zimt und Backpulver vermischen und unter die Eiermasse rühren. Die Äpfel und Nüsse zugeben und den Teig in eine 24er Springform (mit Backpapier ausgelegt) oder eine Kastenform (gefettet und bemehlt) streichen.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze in 50-60 Minuten goldbraun backen. Den Kuchen gut auskühlen lassen, kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Zwetschgencrumble

Wow, mein Schatz hat wieder gezaubert. Ein feines Dessert mit einer halbtrockenen Huxelrebe Auslese von 1986. Zum Glück hatten wir noch tiefgefrostete Zwetschgen aus eigenem Anbau (lieben Gruß an Sigrid).





Für die Streusel:
45 gr. weiche Butter
50 gr. Zucker
100 gr. Mehl
30 gr. gemahlene Mandeln

Für die Fruchtschicht:
16-20 Zwetschgen
4 EL Pflaumenschnaps
4 EL Rohrzucker
5 gr. Zimt

Backpapier
Butter zum Fetten
4 ofenfeste Auflaufförmchen

Für die Streusel:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig mit den Händen auf ein mit Backpapier ausgelegten Blech zu mehr oder weniger gleichmäßigen Streuseln reiben.. Streusel über Nacht ohne Abdeckung antrocknen lassen. Zwetschgen waschen, halbieren, entkernen und jede Hälfte nochmals halbieren.

Zwetschgen mit Pflaumenschnaps, Rohrzucker und Zimt in eine Schüssel geben und 30 min. marinieren. Zwetschgen mit dem Sud in die gebutterte Form füllen, darauf Streusel verteilen. Die Crumbles in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen schieben und 15 min. backen, bis die Streusel eine goldgelbe Farbe annehmen.

Abkühlen lassen und warm mit Schlagsahne servieren.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Tiramisu mit selbst gebackenem Biskuitteig

Für 6-8 Personen
Creme:
100 g Zucker
5 Eier
500 g Mascarpone

Teig:
4 Eier
200 g Zucker
6 EL Wasser
140 g Mehl
100 g Speisestärke
1 MSP Backpulver
3 Espresso
4 cl. Amaretto
Kakaopulver

Für den Teig die Eier trennen, Eigelb mit Zucker und Wasser schaumig schlagen. (sehr lange rühren, macht ihn fluffiger). Mehl, Speisestärke und Backpulver über die Eiermasse sieben und vorsichtig unterheben. Jetzt das Eiweiß fest schlagen und ganz zum Schluss unterheben.

Das Blech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf streichen. Bei 200 Grad (Ober-, Unterhitze) ca. 10-12 min. backen (zartbraun).
Für die Creme die Eier trennen. 3 Eigelb und 2 ganze Eier mit dem Zucker gaaanz lange schaumig schlagen. Die Mascarpone zugeben und nochmals 5 min. rühren.

Espresso mit dem Amaretto mischen und erkalten lassen.

Teig in der entsprechenden Größe zuschneiden, die die Form vorgibt. Jetzt eine Teigplatte als untersten Boden nehmen und vorsichtig den Teig mit dem Espresso-/Amarettogemisch beträufeln (darf nicht durchweichen). Darauf ca. die Hälfte der Creme ausstreichen. Mit der 2. Teigplatte bedecken. Ebenso mit dem Espresso-/Amarettogemisch beträufeln und die restliche Creme darüber geben.

Kalt stellen und kurz vor dem Servieren etwas Kakaopulver darüber sieben.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Tarte au Chocolat - Schokoladige Sünde

Eine Nachspeise zum Weihnachtsfest. Besser geht's nicht...



200 gr. Butter
200 gr. 70% Zartbitter
100 gr. 85% Zartbitter
130 gr. Puderzucker
4 Eier
1 Pck. Puddingpulver (Schokoladengeschmack) oder 2 EL Speisestärke
2 EL Mehl
2 EL Kakaopulver
Puderzucker oder Kuchenglasur

Die Zartbitterschokolade mit der Butter in einem Topf auf niedrigster Stufe und unter ständigem Rühren schmelzen lassen und von der Herdplatte nehmen. Kurz abkühlen lassen. In einer Schüssel Mehl mit Kakaopulver und Puddingpulver oder Stärke mischen. Eier und Puderzucker mind. 5 Minuten schön weiß-cremig schlagen, was gute 5 Minuten dauern kann. Nun vorsichtig die Kakao-Buttermasse hinzu geben und kurz auf kleinster Stufe weiter schlagen. Am besten ist es, wenn man einen Löffel verwendet. Dann vorsichtig das Mehl-Kakaogemisch unterheben. Nur solange verrühren bis sich das Mehl gut mit dem Teig vermischt hat und keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

Den Teig nun vorsichtig in eine sehr gut gefettete Spring- oder Tarteform füllen. Die Form nun in den vor geheizten Ofen geben und bei 175° C Ober/Unterhitze ca. 20 - 25 Minuten backen. Form nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, da er direkt nach dem Backen noch relativ weich bzw. flüssig ist. Nach Belieben mit einem Guss verzieren.

Der Schokoladenkuchen ist besonders saftig und schmeckt warm sowie kalt! Birnen vierteln und etwas anrösten, mit Vanilleeis servieren…