Sonntag, 11. April 2010

Flusskrebse

Flusskrebse gehören zur Familie der Krustentiere. Man zählt sie zu den ältesten Lebewesen. Wissenschaftler vermuten, dass diese Tiere seit über 200 Millionen Jahren auf der Erde heimisch sind. Am Körper sitzen fünf Paar Beine, wobei die vordersten beiden Beine zu Scheren umgebildet sind, die der Krebs für die Bearbeitung seiner Nahrung und für die eigene Abwehr benutzt. Flusskrebse verfügen über sehr gute Sinnesorgane. So können sie etwa mit ihren Augen in einem 360-Grad-Radius sehen. In lebendem Zustand haben die Krebse eine hellbraune oder dunkelgrüne Färbung, werden beim Kochen aber leuchtend rot. Mehr als 300 Krebsarten gibt es auf der Welt, die nur im Süßwasser leben.

Auf dem deutschen Markt ist heute der Galizier- oder Sumpfkrebs, der rund 90 Prozent des Angebotes ausmacht, von größter Bedeutung. Überwiegend wird er aus dem Iran und der Türkei eingeführt, wo er erfolgreich gezüchtet wird. Flusskrebse haben einen hummerähnlichen Geschmack, sind jedoch aufgrund ihres Lebensraumes Süßwasser noch feiner. Beim Kauf von Flusskrebsen muss man darauf achten, dass das Exemplar mindestens 50 Gramm wiegt. Bei kleineren Tieren ist der Fleischanteil sehr gering. Geschmacklich wären Krebse von rund 100 Gramm ideal. Sie sind aber auf dem Fischmarkt nur sehr selten zu finden.

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