Montag, 9. August 2010

Wolfsbarsch: Wildfang, Aquakultur, Greenpeace

Der Großteil der auf den europäischen Markt kommenden Wolfsbarsche stammt nicht aus Wildfängen. Im Mittelmeer liegen zahlreiche Zuchtfarmen, von denen aus der Wolfsbarsch nach Deutschland importiert wird. Aus Aquakulturen stammende Tiere machen auch den größten Teil des gesamten Wolfbarschangebotes auf dem Fischmarkt aus. Auch in Deutschland gibt es inzwischen Testanlagen zur Wolfsbarsch-Zucht. Wildfänge finden am häufigsten südlich der Britischen Inseln statt. Fischbestände gibt es aber auch vor Norwegen, Süd-Island oder den Kanarischen Inseln.

Greenpeace sieh deutliche Anzeichen für eine Überfischung und gravierende Folgen für die Umwelt bei Aquakulturen. Wildfänge sind viel teurer und bei uns wenig im Angebot. In Aquakultur wird die Eiproduktion hormonell angeregt. Jungtiere kommen nach 50 Tagen zur Mast in Netzgehege, Lagunen, Gräben oder Teiche. Auch aus Öko-Aquakultur.

Für Wolfsbarsch-Wildfänge in der Biskaya und im Ärmelkanal werden auch Trawlernetze eingesetzt, in denen Delfine verenden. In der Aquakultur sind Küstenverbauung, Fischmehlfütterung, Abwässer, beengte Haltung und Antibiotikaeinsatz problematisch

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