Mittwoch, 31. März 2010

Jakobsmuscheln auf Polentataler mit Kräutersauce

... in dieser Komposition ein geschmacklich feines Essen.


Für 2 Pers.:
175 gr. Polenta bzw. Maisgrieß
500 ml Gemüsebrühe
1/2 Zwiebel Olivenöl
40 gr. Butter
2 Knoblauchzehen
Petersilie
Schnittlauch
Pistazien
Jakobsmuscheln:
5 Jakobsmuscheln pro Person
50 gr. Butter
Zimt
Vanille
4 cl Noilly Prat

Für die Polenta die Zwiebel würfeln, in etwas Olivenöl anschwitzen und mit Gemüsebrühe aufgießen. Die Polenta mit einem Schneebesen einrühren, aufkochen lassen und 10-15 Minuten auf kleinster Flamme (Stufe 1-2) garen. Wiederholt rühren, damit nichts anbrennt. Mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend die Polenta flach (ca. 1 cm Höhe) auf ein Blech mit Backpapier ausstreichen und auskühlen lassen. Die Polenta mit einem Servierring ausstechen. Wenn man diesen nicht zur Verfügung hat, kann man dafür auch ein Glas benutzen. Alternativ kann die Polenta auch in anderer Form geschnitten werden.

Die ausgestochenen Teiglinge in wenig Olivenöl in einer Pfanne goldbraun von beiden Seiten anbraten. Jakobsmuscheln waschen und gut trocken tupfen (wichtig, damit sie in der Pfanne kein Wasser ziehen). 30 gr. Butter in der Pfanne zerlassen. Etwas Mark einer Vanilleschote zufügen, ebenso etwas Zimt. Das ganze bei niedriger Temperatur (Stufe 6-7) anwärmen bis sich die Butter langsam bräunlich färbt, dann höher drehen und die Jakobsmuscheln bei kräftiger Hitze 1-2 min. von jeder Seite anbraten. Wenden und den klein geschnittenen Knoblauch beigeben.

Jakobsmuscheln herausnehmen, auf die Polenta-Taler legen und den Sud mit 4 cl. Noilly Prat bei hoher Hitze ablöschen. 20 gr. klein geschnittene Butter zugeben. Dann Schnittlauch, Petersilie und Pistazien mit anschwitzen. Vorsicht: Kann anbrennen, deshalb mit einem Kochlöffel den Sud in Bewegung halten und anschließend über die Jakobsmuscheln geben.

Zugabe: Vanille (Vanilla planifolia) ist das Aroma, das aus den getrockneten Schoten und den Samenkapseln einer tropischen Orchidee gewonnen wird. Die langen, gelben Fruchtkapseln werden unreif gepflückt. Nach einem Trocknungs- und Fermentierungsprozess sind die eingeschrumpften Schoten dunkelbraun und haben ein süß duftendes Aroma Zimt Zimt hat ein charakteristisches Aroma, das in keiner Winterspeise fehlen darf. Ursprünglich kommt der zu den ältesten Gewürzpflanzen zählende Zimt aus Asien, insbesondere aus China und Sri Lanka. Zimt aus China ist jedoch etwas herber und bitterer als die srilankischen Sorten. Geerntet wird die Rinde des immergrünen Zimtbaumes, die dann anschließend aufgerollt getrocknet wird. Gemahlener Zimt verliert relativ schnell sein feines und etwas süßliches Aroma. Aber Zimt ist mehr als nur ein typisches Wintergewürz. Er hat auch heilende Wirkung: Zimt ist kreislaufanregend und verdauungsfördernd, er wirkt antibakteriell und hilft bei Husten und Heiserkeit.

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