Freitag, 1. Juli 2011

Knusprige Kartoffelscheiben mit Pulpo a la gallega


Für 4 Personen:
1 Pulpo, ca. 800 g
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
½ Zitrone

Paprikapulver süß und rosenscharf
Meersalz grob
3-4 größere Kartoffeln
Knoblauch
Olivenöl

Die Zubereitung des Pulpo erfolgt wie hier beschrieben.

Kartoffeln waschen und in dünne Scheiben mit ca. 3-5 mm schneiden. Je dünner, desto knuspriger werden sie. Die Scheiben auf ein Blech legen, gleichmäßig verteilen und mit etwas Salz bestreuen. Etwas bestes Olivenöl darauf verteilen. Idealerweise mischt man alles vorher in einer Schüssel mit Paprikapulver süß und rosenscharf.

Den Backofen vorheizen und die Kartoffeln bei 200 °C ca. 20 min. bräunen. Nach dem Wenden die klein geschnittenen Knoblauchscheiben darauf verteilen.

Die knusprigen Kartoffelscheiben auf die Teller legen. Die mit einem Messer oder einer Küchenschere klein geschnittenen Pulpoarme darauf, dazu bestes Olivenöl und Paprikapulver darüber, fertig.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Käsekuchen mit frischen Kirschen

Käsekuchen mit frischen Himberen
Mürbeteig:
210 gr. Mehl
140 gr. Butter
50 gr. Zucker
1 Eigelb

Mit der Eingewöhnungszeit zurück in Deutschland ist die Lust auf diese feine Nachspeise groß gewesen. Deshalb noch schnell etwas Süßes, bevor wieder andalusische Küche mit Oktopus ansteht.

Alles kneten und den Teig 20 min. in den Kühlschrank stellen. Einstechen mit einer Gabel. Ca. 15 min. vorbacken bei 180 Grad

1 kg Schmand
3 Eier
30 gr. Vanillepudding (1 Päckchen)
100 gr. Zucker

Schmand, Pudding und Zucker verrühren, Eier in Schälchen verquirlen und unterheben. Mit Belag ca. 45-60 min. bei 130 Grad in den Backofen.

Dienstag, 28. Juni 2011

Andalusien I.: Frittierte Fische und kein Ende


Ankunft in Malaga und nach genußvollem Überblick von den Terrassen des Paradores Gibralfaro über Malaga ein Spaziergang zum „El Pimpi“, der traditionsreichen Tapas Bar im Zentrum in der Calle Granada 62. In jedem Reiseführer ist sie zu finden und so hegten wir keine allzu großen kulinarischen Hoffnungen. Aber man sollte mal da gewesen sein.

Die Kellner sind strukturiert und organisiert. Eine nahezu deutsch perfekte Aufteilung ohne spanisches Flair.

Aber gerade das steht im Gegensatz zur Historie und der Einrichtung. Eine selten schöne Atmosphäre, die (nur) von Erinnerungen lebt.

Von zwei verschiedenen Straßen kann man die Bar begehen. Der westliche Eingang ist reizvoll mit Bildern und Autogrammen berühmter Künstler und Schauspieler entlang der Bar geschmückt. Es folgen Sherryfässer mit Kommentaren wichtiger Gäste.

Nach einem Fino mit den obligatorischen grünen, mit einem Holzhammer leicht aufgeschlagenen und eingelegten Oliven Andalusiens auf der Terrasse ging es hinein:

"Pescaítos Fritos nach Málaga-Art" für 2 Personen für 20 € sollten es sein. Man sieht sie hier überall in den Restaurants, Bodegas und Bars. Eine Spezialität Malagas, serviert nur mit einer Zitrone. Dabei waren: Sardellen, Babykalmare, Tintenfischringe, Meerbarbe und Zackenbarsch.

Diese andalusische Spezialität soll die gesundheitsfördernden Vorteile mediterraner Ernährung mit feinem Fischgeschmacks vereinen.

Ausgebacken wird der frische Fisch in heißem Olivenöl. Dieser Vorgang soll nur wenige Sekunden dauern und der sortentypische Fischgeschmack immer im Vordergrund stehen. Eine dünne Mehlschicht bildet eine knusprige Kruste, die das Eindringen von Öl verhindern soll. So solle die ideale Textur bei bleibender Aromen- und Geschmacksvielfalt erhalten bleiben. Hört sich perfekt an. Unser Essen hatte wenig davon.

Wir lieben den Begriff „trocken“, beim Wein und beim Humor, aber ein Aioli-Dip hätte uns in diesem Moment sehr viel Freude bereitet. Also machten wir es wie alle: Einige Copa de la Casa in Weiß und Rot und viel Aqua. Abgeschlossen wurde das Ganze mit einem der typischen süßen Málaga-Weine.

Was ist sonst noch wichtig in Malaga:

Am Plaza de la Merced, neben dem Geburtshaus Picassos lebt die studentische Jugend. Für 5 € gibt es den Tag über ein Frühstück mit frisch gepresstem Orangensaft, einem Kaffee und verschiedenen Baquettes.

Hochwertige Restaurants sind: Das Restaurante Maria, Avda, del Pintor Joaquin Sorolla 45 in der Nähe der Stierkampfarena, das sich wie 19 andere auch in Andalusien zum „Club de oro de la mesa andaluza“ zusammengeschlossen haben.

Das Marisquería Santa Paula, eines des besten Restaurants Malagas findet man in der Altstadt, Avenida de los Guindos 28

Nachtleben: Das „El Jardin“ versteckt hinter der Kathedrale ist ein Café mit echtem Jugendstil-Ambiente. Es ist ein Ort an dem man live Tango-Musik erleben kann. Wir hatten das Vergnügen (von außen) einem andalusischen Tango-Tanzabend für einige Zeit beiwohnen zu dürfen.

Samstag, 11. Juni 2011

Montag, 6. Juni 2011

Darf man sich auf seinen Lorbeeren ausruhen?

Sicher nicht: Wolf Schönmehl ist seit seiner „Heidelberger Schlossgastronomie" einige Klassen in die Sanddünen des Oftersheimer Schützenhauses hinab gestiegen.
In seinem Internetauftritt präsentiert sich Schönmehl u.a. als langjähriger Küchenchef bei Alfons Schuhbeck in Waging am See. Des Weiteren liest man von seiner Mitarbeit bei Manfred Schwarz im Deidesheimer Hof (2 Sterne Michelin) und bei Eckart Witzigmann in der „Aubergine“ (3 Sterne Michelin) in München.

Was er und seine Mitarbeiter uns an diesem lauen Vorsommerabend boten, liest sich abschreckend:

Die neue Speisekarte des übernommenen „Schützenhauses“ präsentiert sich in „altem Gewande“ der Schlossgastronomie, die er 1993 übernommen hatte. Abgewetzt und zerfleddert, auf alte Inhalte geklebt, so, dass die Ecken zerfranst waren und man nach dem Hochheben auf die bekannte „Schloss-Ente“ der ehemaligen Schlossgastronomie hingewiesen wurde.

Die Reservierung funktionierte tadellos. Beim Aperitif erfolgte die Essensbestellung ohne Frage nach gewünschten Getränken. Das „Amuse-Bouche“ bestand aus Quark (in unserer Gegend auch „weißer Käse“ genannt) mit dünnen Baquette-Scheibchen.

Die Vorspeise: Schaumsüppchen vom Bärlauch mit Parmesan-Knusperstange für 7,50 € machte durch einen feinen Geschmack Vorfreude auf den Hauptgang. Das Besteck des „Amuse-Bouche“ blieb am Platz als der Hauptgang kam. Kein neues Messer und schon gar kein Fischmesser. So stand das Filet vom Odenwälder Saibling mit geschmorten Landgurken, neuen Kartoffeln und Paprikamarmelade für 18,90 € vor mir.

Nach Getränkebedürfnissen wurde noch immer nicht gefragt. Übrigens: Wenn ich Fisch anbiete, sollte Speck zu den Landgurken in der Speisekarte erwähnt werden. Als Fleischverweigerer kann man als Gast nur geschockt sein. Im Übrigen ist für mich die Variante mit Speck eine, die sicherlich vor 1989 zum Alltag gehörte.

Auf die Schnelle orderte ich 2 Flaschen Wasser (mit und ohne). Die Weinkarte wurde mit ersten Missmutsäußerungen meinerseits schnell gebracht. Während der Saibling langsam seine Temperatur verlor, kam mein bestellter badischer Rose korrekt. Einer der Tafelrunde erhielt statt bestelltem Spätburgunder zum argentinischen Rumpsteak einen Dornfelder. Zwei Bissen waren noch übrig, als der „Spät“burgunder eintraf. Der italienische Ober, der das Menü begleitete hatte die ganze Zeit über versucht, mit aufgezwungenem Lächeln seine aufkommende Arroganz im Zaum zu halten.

Ja, was soll Ich als gelber Fisch dazu sagen: Eine parallel stattfindende Hochzeit mit ca. 40 Personen mit „Buffet“ kann mich im Urteil nicht milder stimmen.

Das mediterrane Ambiente des deutschen Schützenhauses ist für eine Einkehr während eines Fahrradausfluges perfekt… alles andere bei Weitem sicher nicht.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Artischocken-Spargel-Tarte




Beim Italiener haben die Beiden Mini-Artischocken (Carciofini) entdeckt. Diese werden von Mai bis August geerntet und besitzen kein Heu. Haben bei "Bolli’s Kitchen" eine Quiche entdeckt, die der Anlass zu ihrer Tarte-Kreation war. Es schlief...
Upps, gerade bei focus-news gelesen: „Häftlinge in einem Gefängnis in Neuseeland sollen sich durch das Knabbern von Möhren das Rauchen abgewöhnen… bekommen die Häftlinge künftig jeden Tag zwei Karottenstücke… (weiterlesen).“
Eine Mär ist allerdings, dass die Gefängniswärter Handschellen aus Knetmasse haben.

Teig:
200 g Mehl
100 g Butter
40 ml kaltes Wasser

2 Handvoll kleine Artischocken
200 g Spargel
300 g Ricotta
3 Eier
Parmesan
Weißwein
50 ml süße Sahne

Teig bei 200 Grad 20 min. vorbacken, dann auf 180 Grad herunternehmen und nach Fertigstellung (siehe unten) 40-45 Minuten backen.

Bei den Artischocken ca. 1/3 am Kopf wegschneiden, Außenblätter ablösen bis die zarten Blätter kommen. Den Stil etwas einkürzen und die ganzen Artischocken halbieren. Sofort mit Zitronensaft beträufeln (werden sonst braun).

Frühlingszwiebeln und klein geschnittenen Spargel anbraten und dann die Artischockenwürfel dazugeben, gegebenenfalls mit etwas Wein auffüllen und etwas köcheln lassen.

Die Artisckocken und die Spargel auf dem Teig verteilen. Einen Guss aus Ricotta, 3 Eiern, Sahne und geriebenem Parmesan rühren, salzen und pfeffern. Bei Bedarf etwas Gemüsebrühe zufügen.

Freitag, 27. Mai 2011

Ein Besuch beim „schwarz“en Stern in Heidelberg

Also die ganze Kochgeschichte: Manchmal finde Ich es schon abgehoben, was Sie&Er so versuchen. Meine Betonung liegt auf „versuchen“. Sicher, Standard’s, wie frische Zutaten, Aromen- und Farbenspiel, Harmonie, Textur, Optik passen meist so lala…. Wobei die Beiden nicht immer alle Komponenten gleichzeitig im Auge haben, sei es Nachlässigkeit, Zeit, Hungergefühl o.ä.

Deshalb heute die Aufbereitung eines Ausfluges zum „schwarz“ als „kleine“ Inspiration für die Beiden gedacht und zum Staunen für den geneigten Leser. Es zeigte sich wieder mal ohne Interesse…

Im repräsentativen 12-stöckigen Glasbau in Heidelberg ist die Print Media Academy eine außergewöhnliche Location in der Metropolregion Rhein-Neckar. In einer kongenialen Partnerschaft sehe Ich dabei das "schwarz" im selben Hause wie die Heidelberger Druckmaschinen.

Sterne-Lokale sind im Rhein-Neckar-Gebiet Mangelware. Auch die Klassen darunter sind eher rar.

Lange schon wollten Sie&Er weit über die Qualität ihrer Kochkünste hinausschauen.

Vorweg: Das 14-Gänge-Degustationsmenü entsprach in nahezu allem ihren Erwartungen!

Das Ambiente des Restaurants ist passend zum Gebäude nach wie vor als „futuristisch“ zu bezeichnen. Das Interieur gediegen und übersichtlich strukturiert.

Die Begrüßung im Erdgeschoß durch die Empfangsdame war formell, sie begleitete Beide nach Überprüfung der Reservierung zum Aufzug. 12 Stockwerke ging es hoch über die Dächer Heidelbergs mit einem Ausblick in alle Himmelsrichtungen, besonders imposant dabei der Blick über die Altstadt und das Heidelberger Schloss.

Wir hatten bei zwei Anrufen eine fleischlose Variante des Degustationsmenü’s gewählt. Leider wurde dies nicht weiter geleitet. Nach wenigen klärenden Sätzen stieg die Küche sofort auf unsere Sonderwünsche ein.

Der Service insgesamt war äußerst entgegenkommend und immer betont offen und freundlich.

Ein reibungslosen Ablauf bei einem angenehmen Klima über die 4-stündige Genussfreude folgte.

Zum Essen: Nach einem kleinen Apéritif-Happen aus der Küche zu einem Crémant mit Birnenlikör folgte ein Amuse bouche. Dazu gab es die Gänge begleitend vom Hause gebackenes Brot in Varianten, eine leicht gesalzene Butter, eine Oliventapenade und feinstes Olivenöl mit Anissamen und Kümmel.

Als begleitenden Wein wählte Sie einen Sauvignon Blanc vom Pfälzer Spitzenweingut Bassermann-Jordan.

Zum ersten Gang sollte es „Zweierlei von der Leber an Granatapfel geben“. Sie bekamen „Zweierlei vom Lachs“. Zum einen gebeizt, zum anderen als Tartar …

Es folgte der Krustentiercappuccino, der seine Zunge zum Klingen brachte. Sicher klassisch die Schalen angeröstet, ein Hauch Gemüse dazu, mit Noilly Prat, Cognac und Weißwein abgelöscht und die Haube aufgesetzt.

Zum klassischen Leipziger Allerlei, ursprünglich als Arme-Leute-Essen, gehören natürlich fleischige Flusskrebsschwänze und aromatische Morcheln die in Zubereitung und Konsistenz aus dem Leipziger Allerlei eine Köstlichkeit machten. Wahrscheinlich errötete die leichte, helle Sauce vornehm unter Zugabe von Krebsbutter. Dazu gab es knackiges junges Gemüse.

Als 4. Gang präsentierte sich das Seezungenfilet auf Kaffee-Tapiokaperlen. Der Gesamteindruck war genial, das Aromen-Zusammenspiel perfekt. Leider war die Gier zu groß und Er vergaß ein Foto „davor“ zu schießen. Somit nur ein Bild, das den Betrachter erahnen lässt.Die Tapiokaperlen wurden dabei so lange gekocht, bis sie durchsichtig waren. Ich gehe davon aus, dass sie mit Zitronensaft, Espresso und Salz abgeschmeckt waren.

Als 5. Gang gab es statt „Taubenbrust auf Gemüsemosaik“ ein „Raviolo auf Möhrenstreifen mit Balsam und Kartoffelspiralen“. Zu mehr reichte ihre Erinnerung nicht. Mehr ein Versuch als Gelungen, die Taubenbrust zu ersetzen.

Es folgte die „Jakobsmuschel an Sesam auf asiatischem Gemüse in Safransauce“. Die sehr kurz angebratenen ganze Jakobsmuscheln wurde wohl in Sesamöl erhitzt und danach eine Seite in den gerösteten Sesam gedrückt, ein Highlight.

Die erste Hälfte des Degustationsmenüs wurde von einem „Carpaccio vom Pulpo mit Rhabarber“ vervollständigt. Als „Pulpovielkocher“, natürlich auch mit einem eher schwach gelungenen Carpaccio im Ärmel, staunten Beide. Es war perfekt für ihre Geschmacksknospen. Auf die Rhabarberkomposition waren sie über alle Maßen gespannt. Grandios, den Rhabarber hatten sie noch nie so „al dente“, noch nie so perfekt gegessen.

Es folgte ein „Hummerraviolo auf Pak Choy“. Wie einige andere Degustationen auch, entstammte die Idee wohl der Zubereitung aus der Speisekarte des Tantris von Hans Haas: Ausgelöster Hummer, Hummerravioli, Kürbissud und Pak-Choi-Gemüse.

Als erfrischender 9. Gang folgte ein „Passionsfruchtsorbet“, das vom Magen luftig, leicht und erquicklich aufgenommen wurde.

Den Hauptgang hatten sie selbst zu verantworten: „Rotbarbe auf Bohnencassoulet“. Ursprünglich als „Lamm im Brotmantel auf Bohnencassoulet“ angeboten, gab es für sie selbiges mit Fisch. Keineswegs zählt diese Barbe zu ihren Lieblingsfischen. Die Küche musste aber wenig zaubern, da das Filet von einer ganz besonderen Qualität war. Dick und glasig kam es daher, genau so wie es sein sollte. Leider wird man häufig mit einer optisch und geschmacklich flachen Rotbarbe abgespeist. Und: Nicht der geringste Fischgeschmack, der leider die Barbe zu umwehen pflegt. Passt dazu Bohnen-Cassoulet: Ja und Nein, sie konnten es nicht entscheiden. Das Cassoulet, ursprünglich ein Eintopf aus der Region Languedoc kommend, besteht aus weißen Bohnen, Speck und Schweinefleisch…

Die Nachspeisenphase begann mit „Livarot mit Pfefferschotenmark“ Früher als “Fleisch des armen Mannes” benannt, zeichnet sich der Kuhmilchkäse durch sein charakteristisches Aussehen, seinem speziellen Geschmack und sein Aroma aus. Er hatte einen sehr kräftigen Geschmack und ein würzig-erdiges Aroma. Ob er die optimale Reife hatte, konnten sie nicht genau feststellen. Jedenfalls ist er einer ihrer Lieblingskäse.

Es ging über zu einem „Bananenraviolo in Waldmeister“. Es könnte eine Espresso-Bananen-Sauce gewesen sein. Die begleitende Erklärung der Servicedamen hatten sie vergessen.

Als vorletzten Gang trumpfte das „schwarz“ mit einem „Nougat Parfait auf Erdbeerragout“ auf. Klassisch und perfekt zubereitet.

Den Abschluss bildete ein „Topfenknödel mit Zimtespuma“, der überaus fluffig mit einer Himbeere daherkam.

Unser Resümee:

Im Einzelnen waren die Komponenten aller Gänge – trotz vegetarischer Variante - gut aufeinander abgestimmt.

Das „schwarz“ ist einen Besuch wert und lies den Abend zu einem besonderes Erlebnis werden.

Noch ein paar Wörter über den Service. Aufmerksam, unaufgeregt, mehr als freundlich mit einem immer offenen Lächeln und professionell. Distanziert und dennoch mit den Augen Nähe suchend.

Der mit französischem Akzent sprechende, leicht ergraute Sommelier zeigte nicht nur Hingabe, sondern unterstützte die Damen des Service dezent vorbildlich.

Er empfahl uns für die letzten 4 Gänge eine Scheurebe aus der Orthenau, mit einem ausgewogen dezentem Süß/Säure Verhältnis, der die Speiseabfolge genauso vorbildlich untermalte wie der Sauvignon Blanc.

Samstag, 21. Mai 2011

Erdbeer-Biskuitrolle

Erdbeer-Biskuitrolle
Zutaten für ca. 12 Portionen:
3 Eier
Salz
150 g Zucker, plus Zucker für das Tuch
1 TL abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)
100 g Mehl
20 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
600 g Erdbeeren
500 ml Schlagsahne
2 Pk. Vanillezucker
2 Pk. Sahnesteif

Sie&Er können sich fortwährend suhlen in den Erdbeeren. Aus dem eigenen Garten frühmorgens geerntet schmecken sie am Besten. Erdbeer-Biskuit am Nachmittag, Erdbeeren-Avocadosalat als Vorspeise, marinierte Erdbeeren als Nachtisch... Und Es räkelt sich im Sonnenglanz...

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Eiweiß mit 1 Prise Salz und 3 EL kaltem Wasser steif schlagen. 120 gr. Zucker nach und nach unter Schlagen einrieseln lassen und 3 Min. weiter schlagen. Zitronenschale und Eigelb kurz auf langsamer Stufe unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver darauf sieben und unterheben.

Teig auf das Blech streichen. Im vor geheizten Ofen bei 210 Grad auf der 2. Schiene von unten 8 Min. backen. Sofort auf ein dünn mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Das Papier mit etwas kaltem Wasser bepinseln und abziehen. Teigplatte mit Hilfe des gezuckerten Tuches aufrollen, abkühlen lassen.

400 gr. Erdbeeren waschen, putzen und in dünne Spalten schneiden. Sahne, Vanillezucker, restlichen Zucker und Sahnesteif steif schlagen. Biskuit auseinander rollen, 2/3 der Sahne auf die Platte streichen, dicht an dicht mit den Erdbeerspalten belegen, leicht in die Sahne drücken.

Erneut mit Hilfe des Tuches aufrollen, mit übriger Sahne bestreichen. Restliche Erdbeeren putzen und halbieren. Mit den Erdbeeren garnieren.

Montag, 16. Mai 2011

Avocado-Büffelmozzarella-Salat mit Erdbeeren

Avocado-Büffelmozzarella-Salat mit Erdbeeren
Für 2 Personen:
30 gr. Pinienkerne
150 gr. Büffelmozzarella
200 g Erdbeeren
½ Bund Rucola
100 ml frisch gepresster Orangensaft
etwas rote Chilischote
Salz, Pfeffer
3 EL Olivenöl
1 EL Akazienhonig
1 reife Avocado
½ Limette

Ein gelungen fruchtiger Versuch, der Jahreszeit entsprechend den Avocado-Büffelmozzarella-Salat mit Mango abzuwandeln. Die Mango passt sich im Gesamtaroma harmonisch besser ein, dennoch ergibt das Fruchtige der Erdbeeren an lauen Vorsommerabenden mit einem knusprigen Weißbrot und einem leichten Weißwein einen sonnigen Tagesabschluss.

Die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen. Den Büffelmozzarella in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die Erdbeeren zupfen und vierteln. Den Rucola waschen und trocken reiben. Den Orangensaft in einem Topf langsam auf die Hälfte reduzieren.

Dieses Konzentrat in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Honig und der in feine Streifen geschnittenen Chilischote zu einer Vinaigrette verrühren. Die Avocado halbieren, schälen und das Fruchtfleisch auch in 1 cm große Würfel schneiden. Gleich mit dem Limettensaft beträufeln. Avokado mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Anrichten den Rucolasalat mit der restlichen Vinaigrette in einer Schüssel anmachen und auf einem Teller platzieren. Einen Metallring von ca. 8 cm Durchmesser auf einen Teller setzen und jeweils eine Lage Avocado einfüllen, darauf die Mozzarella- und Erdbeerviertel geben. Alles mit einem Löffel fest an drücken und mit der Orangenvinaigrette beträufeln. Den Ring abheben. Mit Pinienkernen bestreuen und servieren.

Wer mehr über die Avocado wissen möchte, ist hier bestens bedient.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Spargel mit Gnocchi und Morchel-Hollandaise

„Heiraten ist per se eine schöne Sache. Gerade jetzt im Mai. Damit der Bund fürs Leben kein Verlustgeschäft wird, sollten Paare jedoch mit Halbwahrheiten über die Folgen der Ehe abschließen“, so in den focusnews.
„Die Ehe ist ein Kampf auf Leben und Tod.“ (Honoré de Balzac). Der eine oder andere Rosenkrieg ließe sich jedoch vermeiden…

Doch jetzt schnell zu den Morcheln und Spargeln, beide als Aphrodisiaka bekannt. Sie steigern das sexuelle Verlangen und bei geschlauchten Männern auch die Potenz..., steht zumindest hier geschrieben. Aber die Gnocchi holen Euch schon wieder herunter...

Spargel mit Gnocchi und Morchel-Hollandaise

Für 2 Portionen:
Für die Gnocchi:
250 g festkochende Kartoffeln
2 EL Mehl
1 EL Hartweizengrieß
2 Eigelb
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Für die Morchel-Hollandaise und den Spargel:
2 Eigelb
80 g Butter
20 g getrocknete Morcheln
1 kleine Schalotte
100 ml Weißwein
500 g weißer Spargel
Salz, Pfeffer
Zucker

Für die Gnocchi die Kartoffeln schälen, abwaschen, vierteln und in leichtem Salzwasser weich kochen. Auf ein Sieb schütten und im Ofenrohr bei 150 °C etwa 10 Minuten ausdampfen lassen. Die Kartoffeln durch eine Presse auf eine bemehlte Arbeitsplatte drücken. jetzt nacheinander Mehl, Grieß und wenig Salz und Pfeffer darüber streuen und zuletzt mit den Eigelben alles gut vermischen. Auf der bemehlten Platte nun 2 fingerdicke Rollen ausrollen, mit einer Palette jetzt im Abstand von etwa 5 cm abtrennen. Die Kartoffelmasse einzeln über die Handfläche mit einer Gabel leicht drückend rollend in Form bringen, auf ein Backpapier mit Mehl legen und in kochendes Salzwasser fallen lassen. Nun im Wasser 3 Minuten köcheln lassen; die Gnocchi sind fertig, wenn sie oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und in Eiswasser abkühlen. Auf ein Sieb geben, gut abtropfen. Etwas Olivenöl zugeben, damit sie nicht zusammenkleben, und mit Folie abdecken. Die Gnocchi können bereits am Vortag zubereitet werden.

60 g Butter in kleine Würfel schneiden und anfrieren. Die Morcheln in 200 ml heißem Wasser 20 Minuten einweichen. 150 ml Morchelwasser durch ein feines Sieb filtern. Schalotte fein würfeln, mit Morchelwasser und Weißwein in einen Topf geben und auf 100 ml Flüssigkeit einkochen. Den Sud durch ein feines Sieb gießen und auffangen. Die Morcheln gut waschen, ausdrücken, größere Stücke halbieren. In 20 g weicher Butter bei milder Hitze 5 Minuten ganz sanft garen.

Den Spargel schälen, dabei die Enden abschneiden. Spargel zusammen mit der restlichen weichen Butter in einer Fischpfanne langsam und sanft anbraten.

Den Morchel-Weißwein-Sud mit den 2 Eigelb in einem Schlagkessel über Wasserdampf ca. 8 Minuten cremig-dicklich aufschlagen. Nach und nach die eiskalten Butterwürfeln hinein geben. So lange weiter schlagen, bis sich die Butterstückchen aufgelöst haben und die Eimasse dicklich-cremig gebunden ist. Die Morcheln unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Morchel-Hollandaise übergießen.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Bärlauchrisotto mit Garnelen und Egerlingen

Es stehen spannende Tage ins Haus. Beide traun sich was! Sie&Er geben sich das Ja-Wort und nicht das geringste Zögern läßt sich in ihren Blicken erkennen.
Sicher bleibt wenig Zeit, koordiniert Speise und Trank anzugehen. Daher noch auf die Schnelle ein Bärlauchrezept, obwohl Spargelgerichte in allen Farben und Variationen die Teller der Beiden in den letzten Tagen schmückten. Aber es muss ja nicht alles den Weg in die Welt hinaus finden.

Am Samstag ist es dann so weit, so ganz ohne Glamour, aber mit Gefühl und abends geht's in anthrazit und schwarz ins "schwarz". Darüber wird noch zu berichten sein. Es bleibt in schwarz/weiß zu Hause, ICH auch! Werde ein Schlückchen auf die Beiden trinken...

Bärlauchrisotto mit Garnelen und Egerlingen

Für 2 Personen:
6 große Garnelen
Egerlinge
Butter
Olivenöl
1 Schalotte, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe
100 g Risotto
100 ml Weißwein
300 ml warmer Gemüsefond
Salz, Pfeffer
40 g Bärlauch
15 g kalte Butter
15 g frisch geriebener Parmesan


Den Bärlauch und 2 EL Olivenöl mit einem Einhandstab fein pürieren.

Das Olivenöl erhitzen. Schalotten und Knoblauch beigeben und kurz anschwitzen. Den Risotto zufügen, kurz mit andünsten, mit Weißwein ablöschen und unter Rühren den Wein fast völlig vom Reis aufnehmen lassen.
Nach und nach den Gemüsefond zugeben und unter ständigem Rühren fast völlig vom Risotto aufnehmen lassen. Den Vorgang mehrmals wiederholen. Immer wieder rühren, damit der Reis nicht anhängt.
Den Risotto mit Salz und Pfeffer würzen. Bärlauchpüree unterheben, kurz mitgaren, Butter und Parmesan unterrühren und nochmals abschmecken.

Egerlinge vierteln und in Butter anschwitzen, die Garnelen in Olivenöl.

Dienstag, 26. April 2011

Rezept: Steinbutt im Ganzen mit gegrillten Tomaten

Ein neuer und alter Augen- und Gaumenschmaus der Beiden. Zurück von der Kur kam Sie&Er erarbeitete in der Gesamtkomposition mit den Tomaten ein kulinarisches Highlight. War ein leichtes bei dem "Fraß" in Badenweiler. Aber, er hatte vergessen den Backofen auf „grillen“ umzustellen. Die Tomaten wären dann „knackiger“ geworden.
Es zeigte sich erfreut, denn es gab wieder kleine Häppchen für das Leckermäulchen...


Steinbutt mit gegrillten Tomaten

Für 2-4 Personen (je nach Anzahl der Menügänge):
1 Steinbutt 1,4 kg
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Arganöl
Verschiedene Kräuter

Den Steinbutt mit der dunklen Oberseite auf eine Arbeitsfläche legen und die Filets der Unterseite (weiße Seite) auslösen. Dazu führt man ein scharfes Filiermesser von der Schwanzmitte entlang der Wirbelsäule bis zum Kopf. Beide Filets vorsichtig rechts und links der Wirbelsäule von den Gräten lösen. Filets häuten, abspülen und trocken tupfen.

Nun den Steinbutt wenden und ebenso einen Mittelschnitt durchführen. Am Kopf- und Schwanzende etwas einschneiden. Die Filets im Ansatz von den Gräten lösen ohne diese abzutrennen. Man hat es beim Servieren leichter.

Die unteren Filets auf ein Backblech legen, so dass sie exakt unter dem Steinbutt zu liegen kommen. Mit Kräuter belegen (Salbei, Petersilie, Zitronenscheiben etc.). Den Steinbutt einpassen, in die oberen Filettaschen ebenso Kräuter geben, etwas mit Olivenöl einreiben und die Strauchtomaten darauf legen.

Den Backofen auf 160 Grad (Grillstufe) vorwärmen (ich empfehle eher 180 Grad) und den Steinbutt 20 min. garen.

Serviert habe ich ihn mit dem Blech auf einer Holzunterlage am Tisch.

Dazu gab es kleine fest kochende Salzkartoffeln, die nach dem Schälen knusprig angebraten wurden. Beim Servieren die Filets salzen und pfeffern und mit Arganöl beträufeln.

Freitag, 22. April 2011

Gelbschwanzmakrele mit Safran-Spargel-Risotto

Gelbschwanzmakrele mit Safran-Spargel-Risotto

Für 2 Pers.:
2 Gelbschwanzmakrelenfilets
400 g Spargel
ca. 80-100 gr. Risotto pro Person
2 Frühlingszwiebeln
Olivenöl
3 Esslöffel Olivenöl
Trockener Weißwein zum Ablöschen
1/2 Liter Gemüsebrühe
geriebener Parmesan/Pecorino
etwas Butter
einige Safranfäden
grobes Meersalz
Schnittlauch

Schalotten in Olivenöl glasig anschwitzen. Den Risotto beigeben und anschwitzen, mit Weißwein ablöschen. Immer wieder mit etwas Gemüsebrühe begießen und langsam einköcheln lassen.
Zum Schluss den geriebenen Parmesan und die Butter unter den Risotto mischen. Den gemörserten Safran in etwas heißer Brühe auflösen und zum Schluss beigeben.

Währenddessen den Spargel waschen, schälen und klein schneiden. In Olivenöl scharf anbraten. Dann die Herdplatte auf 5 stellen und den Spargel ab und zu wenden. Ca. 6-8 min anbraten, bis der Spargel eine glänzende, leicht bräunliche Farbe bekommen. Mit grobem Meersalz abschmecken.

Die Gelbschwanzmakrelenfilets säubern und salzen. Auf der Hautseite je nach Dicke der Filets 3-5 min. anbraten, Herd ausschalten, Filets wenden und ca. 1 min. nachziehen lassen, dann pfeffern.

Mit frischem Schnittlauch dekorieren.

Samstag, 9. April 2011

Seeteufelschwanz mit Tomaten-Olivenkruste

Ich und Es sind heute früh noch nicht so richtig fit, daher keine Fotos. Sie läßt es sich gut gehen und Er ist am Wochenende beruflich total eingespannt. Nichts mit relaxen und in Rezepten stöbern.



Für 2 Personen:
1 Seeteufelschwanz ca. 400 g
4 EL Olivenöl

Kräuteröl:
1 TL Petersilie gehackt
1 EL Olivenöl
¼ Knoblauchzehe geschält und fein gehackt
Saft von ¼ Zitrone
Salz, Pfeffer

Tomaten-Olivenkruste:
1,5 Tomaten
75 g Weißbrot ohne Rinde
25 g schwarze Oliven
25 g grüne Oliven
1 Knoblauchzehe geschält und fein gehackt
25 g Butter
1 EL Petersilie fein gehackt
10 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

Garnitur:
6 Kirschtomaten im Heißluftofen bei 110 Grad trocknen

Kräuteröl:
Das Olivenöl mit der gehackten Petersilie, dem Knoblauch, dem Zitronensaft und den Tomaten verrühren, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Seeteufelschwanz:
Das besondere an ihm sind seine kleinen Hautschichten, diese zu entfernen bedarf viel Fingerspitzengefühl. Es ist aber für die Zubereitung wichtig.
Waschen und abtrocknen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Kräuteröl bestreichen. In einer Bratpfanne das Öl erhitzen und den Seeteufel auf beiden Seiten kurz anbraten und beiseite stellen.


Tomaten-Olivenkruste:

Die Tomate kreuzweise einschneiden und kurz in kochend heißes Wasser legen, bis sich die Haut abziehen lässt, in Eiswasser zum Abkühlen geben und häuten. Schneiden Sie von der Tomate das Fruchtfleisch heraus, benützen dieses eventuell für eine Fleischsuppe und schneiden das restliche Fruchtfleisch der Tomate in kleine Würfel. Schneiden Sie das Weißbrot und die Oliven ebenfalls in Würfel und geben sie zu den Tomaten. In einen kleinen Topf den Knoblauch im Butter anschwitzen und dann mit dem Olivenöl, der Petersilie mit Salz und Pfeffer zu der Brotmasse geben. Vermischen Sie alle Zutaten, verteilen sie dann auf die beiden Filets des Seeteufelschwanzes und drücken die Masse leicht an. Legen Sie die Filets auf ein gefettetes Backblech und backen sie im vor geheizten Heißluftofen bei 175 Grad für 7-8 Minuten.

Auf vorgewärmte Teller legen und mit den Ofentomaten und etwas Kräuteröl garnieren.
Um die Kruste etwas zu Bräunen einen Ofen mit Grillfunktion (nur Oberhitze) verwenden.

Mittwoch, 6. April 2011

Saibling gegrillt mit Karotten nach Jamie Oliver und Safran-Risotto

Habe kurz an der Aufwertung des Designs gebastelt. Es saß daneben und weiter nichts.

Weg ist Sie&Er nicht besonders gut drauf. Eine Kur im schwarzen Walde soll ihren Rücken erneuern.

Für wen soll Er jetzt kochen? Für sich? Für mich? Für Es? ...

Jedenfalls habe ich schon ein Zackenbarschfilet entdeckt und höre die ersten Geräusche aus seinem Lieblingsraum ... Nein, Sie muss sich keine Sorgen machen: Er wird nicht als Skelett enden.



Für 4 Personen:
Für den Safranrisotto:
ca. 80-100 gr. Risotto pro Person
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
1/2 getrocknete Chili
3 Esslöffel Olivenöl
Weißwein zum Ablöschen
400 ml Liter Gemüsebrühe
100 ml Orangensaft
geriebener Parmesan/Pecorino
etwas Butter
einige Safranfäden

Schalotte und ein Zehe Knoblauch in Öl glasig anschwitzen. Den Risotto beigeben und anschwitzen, mit Weißwein ablöschen. Immer wieder mit etwas Gemüsebrühe begießen und langsam einkochen lassen. Zum Schluss den Orangensaft dafür verwenden.
Den geriebenen Parmesan und die Butter dem Risotto untermischen. Den gemörserten Safran in etwas heißer Brühe auflösen und zum Schluss beigeben.

Für die Möhren:
500 g Karotten
1 unbehandelte Orange
3 Knoblauchzehen
Zucker
Butter
1 Kräutersträußchen aus:
Petersilie, Rosmarin, Thymian, Lorbeerblatt

Die Karotten mit 1 EL Zucker, einem Stück Butter und 1 kleinen Hand voll zusammengebundener Kräuter - Petersilie, Rosmarin, Thymian, Lorbeerblatt oder alle zusammen - in kochendes Salzwasser einlegen. 1 unbehandelte Orange (mit Schale) in Achtel schneiden und zusammen mit ein paar ungeschälten Knoblauchzehen zufügen.

Die abgegossenen Karotten zusammen mit den Orangenachteln und den Knoblauchzehen auf einem Backblech verteilen und 6-10 Minuten bei 200°C im vorgeheizten Ofen braten.

Hatte mich für diese delikate Zubereitung der Karotten an einem Rezept von Jamie Oliver orientiert.

4 Saiblinge
Salz, Pfeffer aus der Mühle,
1 Zitrone,
4 EL Olivenöl
Öl für die Fischbräter und/oder den Gitterrost

Das Grillgitter einölen, damit die Haut beim Grillen nicht daran hängen bleibt. Einfacher geht es mit einer Fischzange, bei der ebenso verfahren wird. Bei der Zubereitung – wie so häufig bei Fisch - sollte man mit Gewürzen sparsam umgehen. Daher die Saiblinge nur ganz leicht salzen und pfeffern und auf dem Grill bei indirekter Hitze je nach Dicke maximal 10-12 Minuten grillen. Sobald die Augen der Saiblinge weiß sind, ist der Fisch durch.

Ein ganzer Fisch verbrennt bei hoher Hitze sehr schnell von außen, bevor er innen durch ist. Wenn jedoch die Hitze reduziert wird (Holzkohle beiseite schieben, Grill höher stellen oder von Anfang an einen mit Wasser gefüllten Behälter unter den Fisch stellen), kann der Fisch langsam durch grillieren, ohne dass er schwarz und trocken wird.